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Ellertshäuser See

Wasser- und Naturerlebnis Ellertshäuser See
Wo im Süden das Hesselbacher Waldland beginnt, speist eine Reihe von Bächen und Quellen ein Freizeit- und Ferienparadies, den Ellertshäuser See bei Stadtlauringen. Als größter „Landschaftssee“ Unterfrankens bietet er genügend Raum zum Angeln, Tauchen, Segeln, Surfen und Bootsfahren, wofür weite Teile des Sees freigegeben sind.

Die restlichen Flächen sind als Biotope angelegt und als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Eine andere Nutzung ist die als Wasserrückhalt, um Hochwasser im Frühjahr bei der Schneeschmelze zu vermeiden und in der trockenen Zeit im Sommer und im Herbst den Sauerquellenbach mit genügend Wasser zu speisen.

Eine Übersicht der Gastgeber und Gastronomen im Schweinfurter OberLand und speziell am Ellertshäuser See finden Sie hier. Der Campingplatz am Ellertshäuser See ist ganzjährig geöffnet. 

Zur Geschichte

Dort, wo sich heute der See befindet, lag früher die Wüstung Ellertshausen. Wahrscheinlich wurde Ellertshausen um das Jahr 1000 von Mönchen des Klosters Neustadt am Main urbar gemacht. 1480 wurde Ellertshausen als Wüstung bezeichnet. Es wechselte dann im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. Verwaltungsmäßig gehörte Ellertshausen seit 1593 zum Amt Rotenstein bzw. kurz danach zu Stadtlauringen.

1699 wollten der Deutsche Orden, Münnerstadt und das Hochstift Würzburg gemeinsam Ellertshausen wieder besiedeln, was aber durch den Widerstand von Grundstückseigentümern nicht zustande kam.

Der Ellertshäuser See sollte als Wasserspeicher die Bewässerung der Felder der umliegenden Gemeinden ermöglichen, die zum großen Gebiet der fränkischen Trockenplatte gehören. Im Rahmen der Flurbereinigung in den 1950er Jahren wurde dazu der Wasser- und Bodenverband als Betreiber- und Nutzergemeinschaft ins Leben gerufen. Baubeginn war 1955. Geflutet wurde der See vom Jahr 1957 an bis zum Frühjahr 1958. Zur Nutzung für die Bewässerung kam es jedoch nie, da die Kosten für den Aufbau und die Unterhaltung der Beregnungsanlagen zu hoch waren.

1970 wurde der See vom Wasser- und Bodenverband an den Freistaat Bayern veräußert.

 



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