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natürlich ... vollerLeben

Schonunger Bucht

Ein Naturjuwel im OberLand
 
In Schonungen direkt am Main gelegen befindet sich ein Naturparadies mit sieben unterschiedlich großen Wasserflächen. Genau genommen handelt es sich hierbei nicht um Seen im klassischen Sinne, denn die in östlicher Richtung angeordneten Becken sind nicht von Natur aus geschlossen, sondern stehen durch Uferdurchbrüche in Verbindung mit dem Main.

 
Germanen in der Region - zur Geschichte
 
Die Schonunger Bucht entstand durch Ausbaggerungen. Sieben Baggerseen liegen im Gebiet einer verlandeten Talaue des Altmains, d. h. in einem fast ausschließlich aus Sand bestehenden Schwemmland.
Die Sandausbeutung begann offiziell bereits im Jahre 1887. Denn ab da wurden im Gewerbeverzeichnis der Gemeinde Schonungen "Sandschöpfer" aufgeführt (Schonunger Bürger, welche den Mainsand von Hand ausgruben und diesen per Kahn vom linken Uferseite herüber transportierten). In den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts begann dann die maschinelle Ausbaggerung des Geländes. Auslöser dafür war die Tatsache, dass der Fluß nicht mehr in der Lage war, die von der Stadt Schweinfurt für ihre Bauvorhaben benötigten Sandmengen herzugeben. 
Bei den Sandgewinnungsarbeiten wurde im Jahr 1938 ein altertümliches Boot (sog. Einbaum) von 7 m Länge ausgegraben. Es wurde durch Aushöhlung eines Baumstammes um ca. 80 Jahre n. Chr. hergestellt. Dieses Boot ist dann vermutlich in den Jahren 80 bis 120 n. Chr. von germanischen Fischern auf dem Main benutzt worden, bevor es allmählich in der Schonunger Bucht einsedimentiert wurde. Dem Fund wurde überregionale Bedeutung beigemessen. Der Einbaum war nämlich das erste sichere Zeugnis für die Anwesenheit von Germanen in dieser Gegend.
Nach der Einstellung der Sandausbeute vor 40 Jahren, wurde das Gelände um die Seen zunächst als Erholungsgebiet mit ca. 230 Parzellen für Wohnwagen und Zelte genutzt. Aus hygienischen Gründen musste das Gebiet jedoch 1987 aufgelassen werden. Zwischenzeitlich ist daraus ein Naturparadies entstanden. Die abseitige Lage und das Fehlen einer Direktverbindung von Schonungen zum Ortsteil Reichelshof haben diese Entwicklung begünstigt.
 
Quelle: Heribert M. Reusch, OberLand Kurier (November 2008)

 



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