Abersfeld

Die katholische Kirche Hl. Drei Könige mit ihrem Echterturm wurde 1969/71 durch den Anbau eines Querschiffes erweitert; der Innenraum wurde dabei ebenfalls umgestaltet. Das jetzige Langhaus der Kirche ist 1688 erbaut worden. Die überlieferte historische Ausstattung aus dem 18. Jh. blieb im wesentlichen erhalten. Im Ort selbst befindet sich eine Reihe malerischer Fachwerkhäuser.

Altenmünster

Neben der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt aus dem 17. Jh. – hier wirkte Liborius Wagner – liegt einer der schönsten historischen Pfarrhöfe in Franken.

In der Ortsmitte befindet sich die Alte Schule, die heute als Treffpunkt der Ortsgemeinschaft genutzt wird. Gegenüber dieses charmanten Gebäudes befindet sich eine protestantische Kirche im neoromanischen Stil (1901 eingeweiht). Ein weiteres Gotteshaus (Scheunenkirche) befindet sich im Pilgerhof, einem Treffpunkt für Wallfahrer.

Am Ortsrand Richtung Sulzdorf lädt der Waldspielplatz zum Verweilen und Spielen ein.

Ballingshausen

Diese kleine Ortschaft im Markt Stadtlauringen hat eine historische Besonderheit vorzuweisen. Die katholische Kirche St. Bartholomäus und St. Dionys stammt aus der Julius-Echter-Zeit und hat einen bemerkenswerten Deckenstuck im seltenen Regence-Stil.

Birnfeld

Birnfeld liegt am Fuße der Haßberge und hat einige sehenswerte Objekte vorzuweisen. Eine „Tausendjährige Linde“ (früher Gerichtslinde) steht in der Ortsmitte in unmittelbarer Nähe der katholischen Kirche St. Michael. Ins Auge stehen die zwei Steinkränze, die sich um die Linde ziehen, die an die einstige Spruchstätte des Dorfgerichtes erinnern.

Ein Gebäudeensemble eines ehemaligen Barockschlosses aus dem 18. Jahrhundert wurde hier renoviert und dient heute als moderne Pflegeeinrichtung.

Unweit des Dorfes in Richtung Wetzhausen befindet sich das Schloss Craheim.

Ebertshausen

Die idyllische Ortschaft Ebertshausen wurde im Jahre 825 erstmals urkundlich erwähnt. Eine Vielzahl von typisch fränkischen Fachwerkbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und geschützte Denkmäler sind einen Besuch wert. Die katholische Chorturmkirche St. Margaretha stammt aus dem Jahre 1613 und befindet sich zentral in der Ortsmitte.

Das Dorft liegt unmittelbar neben dem Ellertshäuser See und verschiedene Wander- und Radwege des Schweinfurter OberLandes führen von hier aus zum Wasserparadies.

Ellertshäuser See

Er ist der größte „Landschaftssee“ Unterfrankens. Ursprünglich als Wasserspeicher gebaut, ist er heute ein beliebtes Naherholungsziel und bietet genügend Raum zum Segeln, Surfen, Bootfahren, Baden und Spielen.

Liegewiesen, Grillplätze, gut beschilderte Rad und Wanderwege, Nordic-Walking-Strecken sowie stille Plätze zum Angeln laden zum Bleiben ein. Der anliegende Campingplatz ist ganzjährig geöffnet.

Forst

Sehenswert sind das alte Zehnthaus aus dem Jahre 1500 und andere Fachwerkhäuser in den alten Straßen, die sich in der Dorfmitte am Anger treffen. Dort findet man eine gepflegte Anlage, das Kriegerdenkmal und einen schönen Natursteinbrunnen. Daneben steht die moderne Kirche St. Godehard, die 1970/ 71 erbaut wurde.

Der alte Kirchturm, der wahrscheinlich noch aus dem 13. Jahrhundert von einer älteren Kirche stammt, blieb erhalten.

Fuchsstadt

Die katholische Kirche St. Niklaus stammt aus dem 18., der Turm aus dem 15. Jahrhundert. Eine Besonderheit über die Grenzen der Großgemeinde hinaus ist das Brauhausmuseum.

Hausen

Im Wald nördlich des Ortes befindet sich ein große Hügelgräberfeld.

Die St.-Leonhards-Pfarrkirche wurde um 1615 erbaut und mehrfach umgebaut bzw. erweitert, zuletzt 1896. Sehenswert sind die Spätrokoko-Altäre und die spätgotische Madonna von 1430. Hausen ist auch für die im Jahr 2007 wieder eröffnete Brauerei mit idyllischem Biergarten bekannt.

Hesselbach

Eingebettet inmitten einer idyllischen Naturlandschaft liegt der Ort Hesselbach, der mit seinen ca. 900 Einwohnern der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Üchtelhausen ist. Mit einer Höhe von ca. 375 m ist das Dorf eine der höchstgelegenen Ortschaften im Landkreis Schweinfurt.

Der Ortskern wird durch die katholische Kirche St. Philippus und das renovierte Rathaus der Großgemeinde Üchtelhausen geprägt. Ein Kriegerdenkmal und verschiedene Bildstöcke sind ebenfalls sehenswert. In der Hesselbacher Flur finden sich zahlreiche Feldkreuze.

Hoppachshof

Die erste urkundliche Erwähnung von Hoppachshof ist auf das Jahr 823 zurückzuverfolgen. Bei dieser ersten Erwähnung in den Geschichtsbüchern handelte es sich jedoch um das alte Hoppach. Dieses alte Dorf ist um 1509 als Wüstung bezeichnet worden und somit untergegangen. Nun liegt das alte Hoppach in der Gemarkung Weipoltshausen, wohingegen Hoppachshof selbst zur Gemarkung Hesselbach gehört. Der eigentliche Ort wurde um 1570 an seiner heutigen Stelle neu errichtet. Das Ortsbild prägen die Kapelle in der Schönbornstraße, die 1905 erbaut wurde und das Fachwerkhaus Fichtenbuschstr. 1 aus dem Jahre 1740.

Aufgrund seiner günstigen Anbindung an die Staatstraße 2280 ist Schweinfurt von Hoppachshof aus in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Dies ist wohl ein Grund für den Bauboom, den Hoppachshof in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Vom kleinen Weiler mit wenigen Einwohnern hat sich Hoppachshof nun zu einem stattlichen Dorf mit regem Vereinsleben entwickelt. Letzteres findet am ersten Augustwochenende jeden Jahres seine Demonstration: die weithin bekannte „Hoppicher Kirchweih“.

Löffelsterz

Der Ortskern wird dominiert von der alten Schule, der mächtigen Dorflinde und der schönen Barockkirche St. Ägidius. Der Turm stammt von der 1612 durch Bischof Julius Echter erbauten Kirche, das heutige Langhaus wurde 1731/32 neu erbaut. Die barocke Inneneinrichtung ist unbedingt sehenswert.

Dort steht auch die wertvolle Barockorgel des bekannten Würzburger Orgelbauers Joh. Phil. Seuffert von 1736.

Madenhausen

Die ersten urkundlichen Erwähnungen besagen, dass Madenhausen um das Jahr 1198 entstanden ist. Besondere Erwähnung findet in der Geschichte Madenhausens die Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1631. In dieser Nacht schlug der siegreiche Schwedenkönig Gustav Adolph sein Lager im Ort auf, um anschließend am nächsten Tag die Stadt Schweinfurt einzunehmen. Ortsbildprägend ist das evangelische neuromanische Kirchengebäude mit Dachreiter, das im Jahre 1852 an die Ortsbevölkerung übergeben wurde. Typisch für die fränkische Region sind die schmucken Fachwerkhäuser. Kulturelle Begegnungsstätte sowie fränkische Gastronomie verbindet das „Madenhäusle“, ein Mundartswirtshaus, das über die Region hinaus bekannt ist.

Mailes

Die protestantische Kirche mit ihrem spätgotischen Chor stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff wurde im 18. Jhdt. angegliedert.

Das 2018 eingeweihte Dorfgemeinschaftshaus Altes Brauhaus ist vor allem für die aktive Dorfgemeinschaft ein beliebter Treffpunkt.

Mainberg

Wahrzeichen des Ortes ist die vierflügelige Schlossanlage am Mainufer. Das Schloss war seit 1305 in Hennebergischen Besitz, fiel 1542 an das Hochstift Würzburg und hatte seit 1882 verschiedene Privatbesitzer. Heute ist es für Führungen, Tagungen und Festlichkeiten auch Privatpersonen zugänglich. Abgesehen vom Bergfried ist das Schloss der Spät- und Nachgotik zuzuordnen. Im Bauernkrieg wurde es teilweise zerstört und unter den Fürstbischöfen Friedrich von Wirsberg und Julius Echter gab es zahlreiche bauliche Veränderungen.

Der Barockbau des ehemaligen Amtshauses unterhalb des Schlosses stammt aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts. Die katholische Kirche St. Michael aus dem 15. Jh. wurde 1968/69 restauriert und umgestaltet.

Der Gasthof „Schwarzer Adler“ ist der älteste Gasthof im Landkreis. Im Siedlungskern sind interessante Fachwerkhäuser zu finden.

Marktsteinach

Die katholische Kirche St. Bartholomäus wurde 1614 erbaut. Sehenswert sind die Rokokoaltäre und die Orgel des Würzburger Hoforgelbaumeisters Joh. Phil. Seuffert von 1731. 1968/69 wurde nordöstlich der alten Kirche ein neues Gotteshaus errichtet.

Auf dem „Kolben“ steht seit 1881 eine kleine, neugotische Kapelle.

An der Steinach stehen mehrere Mühlen (Mühlen-Wanderweg), die jedoch nicht mehr ihrer ursprünglichen Aufgabe dienen.

Markt Maßbach

Maßbach wurde im Jahr 770 erstmals urkundlich erwähnt. Bodenfunde (Hügelgräber der frühen Kelten) bezeugen aber eine Entstehung erster Siedlungen schon in vorchristlicher Zeit.

Die Bilder zeigen das Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach sowie das über die Region hinaus bekannte Theater Schloss Maßbach.

Oberlauringen

Ein Schloss mit Schlossgarten und einem Portal aus dem 18. Jh. ist von Mailes kommend am Ortseingang zu finden. Heute wird es als Kinderheim genutzt. In direkter Nachbarschaft zum alten Rathaus am Plan steht die Rückert-Pforte, die darauf hinweist, dass Friedrich Rückert seine Jugend in Oberlauringen auf 316 m ü. NN verbrachte. Statten Sie unbedingt dem Friedrich.Rückert.Poetikum einen Besuch ab und lernen Sie auf dem Rückert-Rundweg den Poeten und Dichter noch besser kennen.

Unter Nutzung des Turmuntergeschosses (um 1705) wurde die protestantische Kirche gebaut. Westlich des Ortes ist ein historischer Judenfriedhof zu besichtigen, Richtung Stadtlauringen befindet sich der Jugendzeltplatz. In Oberlauringen entspringt die Lauer im so genannten Storchenbrünnle.

Ottenhausen

Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 811. Besonders auf Wanderer übt die Lage Ottenhausens in einem Talkessel mit den umliegenden Wäldern einen besonderen Reiz aus. Dazu trägt auch die beliebte „Tannenberghütte“ bei, die eine Einkehrmöglichkeit mit Hüttencharme verspricht. Die Kapelle in Ottenhausen wurde in den Jahren 1953/54 von der ortsansässigen Bevölkerung und der Kirchengemeinde Hesselbach im Andenken an die im Krieg gefallenen Soldaten in Eigenleistung errichtet.

Poppenlauer

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 899. Das Mittelalter hindurch war Poppenlauer im Besitz der Grafen von Henneberg und gelangte später ans Hochstift Würzburg.

Das Zentrum des Ortes bildet ein kleiner Platz um die so genannte „Linde“. In der Nähe befinden sind die beiden Kirchen, die evangelische Auferstehungskirche und die katholische „Simon und Judas Thaddäus“ Kirche.

Die evangelische Pfarrkirche, ein neuromanisches Bauwerk des Jahres 1836, wurde in ihrem Innern 1961 durch Olaf Gulbransson neugestaltet. Der Münchner Kirchenmaler Rudolf Hünerkopf schuf die modernen Fresken: die Auferstehung hinter dem neuen Altar, Szenen der Heilsgeschichte an den Langhauswänden.

Die katholische Kirche wurde im neugotischen Stil 1854 erbaut. Auch sie wurde Mitte des 20. Jahrhunderts neu ausgestattet: Karl Hornung schuf die monumentale Kreuzigungsgruppe über dem neuen Altar.

Das kulturelle Leben wird durch die „Heimatspiele Poppenlauer“ und das Heimatmuseum des Markt Maßbach in Poppenlauer belebt.

Rannungen

Der Ort wurde erstmals urkundlich in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda am 20. Januar 772 erwähnt. Eine Siedlung muss jedoch schon sehr viel früher hier bestanden haben, wie Hünengräberfunde belegen. Sehenswert sind die kath. Pfarrkirche St. Bonifatius, die Marienkapelle am Ortsrand, ein Kriegerdenkmal in der Ortsmitte, eine ehem. Zehntscheune sowie ein Wasserturm, der das Wahrzeichen des Ortes darstellt. Eine Reihe von sehr schönen historischen Fachwerkhäusern sind besonders sehenswert. Rund um Rannungen verlaufen zwei Wanderwege, der „Alte Wengertsweg“ und der „Rabenweg“, sowie eine Laufstrecke, die Gückerrunde. Der Gücker ist übrigens das Symbol der Rannunger und befindet sich auch auf dem Dorfbrunnen.

Rednershof

Die Kapelle „Maria Heimsuchung“ wurde 1870/71 erbaut. Bemerkenswert darin ist eine Steinmadonna aus der Zeit um 1420.

Rednershof Kapelle

Reichelshof

Im Natur- und Umweltgarten können Sie Pony, Esel & Co begegnen und sich einfangen und anregen lassen vom Kräuter- und Duftgarten. Entdecken Sie Ihre Sinne wieder. Nehmen Sie sich Zeit zum Verweilen und Erholen in der Natur.

Reinhardshausen

Hier befindet sich der Historische Pfaffensteig über den Geißler aus dem 16. Jahrhundert, der 2004 renoviert wurde.

Reichmannshausen

In der katholischen Kirche mit Julius-Echter-Turm sind die Nebenaltäre und die wertvolle Barockkanzel sehenswert. Von der ersten Kirche St. Georg ist wenig bekannt.

Zur Zeit Julius Echters (1573-1617) wurde der Turm im Echter-Stil erhöht (1607), das Langhaus Ende des 17. Jahrhunderts neu erbaut.

Rothhausen

Rothhausen wurde 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1361 war der Ort im Besitz der Herren von Maßbach, später fiel er den Schaumbergern zu. Während des 30-jährigen Krieges wurde Rothhausen erheblich verwüstet.

1676 verkaufte das Geschlecht der Schaumberger den gesamten Besitz an das Geschlecht derer zu Rosenbach. Dies betraf die Gemarkung Thundorf und die damaligen Dörfer Rothhausen und Theinfeld.

Als 1806 das Geschlecht derer zu Rosenbach in männlicher Linie ausstarb, erklärte der Großherzog von Würzburg das Gebiet für vermannt und anheimgefallen. Da die letzten Herren katholisch waren, wurde das Gebiet wieder katholisch.

Schloss Craheim

Das Bauwerk gilt als jüngstes Schloss Bayerns. Die neubarocke Anlage (1908 – 1910) liegt auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel von 334 Höhenmetern. Es dient als christliche Begegnungstätte, die Seminare und Freizeiten mit seelsorglicher und meditativer Ausrichtung anbietet. Das Haus wird getragen von der „Lebensgemeinschaft der Christen e.V.“.

Der Schlosspark bietet ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf das Vorland der Hassberge.

Schonungen

Schonungens Wahrzeichen, die alte Dorfkirche – neu erbaut 1858 nach dem großen Dorfbrand und seither Generationen ans Herz gewachsen, zerfiel nach dem Umzug der Pfarrgemeinde im Jahre 1961 in die neue Kirche St. Georg mehr und mehr. Finanzielle Mittel zum Erhalt fehlten. 1985 führte die Kath. Kirchenstiftung die gelungene Außenrenovierung durch, doch für den Innenraum reichte das Geld nicht. Im Februar 1993 taten sich engagierte BürgerInnen zusammen, um die Bausubstanz im Innern zu sichern und die leere Kirche einer angemessenen kulturellen Nutzung zuzuführen. Nach dem Einbau einer Heizung und einer modernen Beleuchtungs- und Beschallungsanlage ist die Alte Kirche zu einem Kulturraum des Kleinzentrums geworden, der mit seinen Veranstaltungen weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist.

Die alte St.-Georgs-Kirche im Neumannstil wurde nach Wiederaufbau 1858 eingeweiht. Ihr spitzer Echterturm prägt den alten Ortskern. 1959 – 1961 wurde die neue St.-Georgs-Kirche an der Hauptstraße erbaut. Außer diesen beiden katholischen Kirchen steht seit 1954 am Schrotberg die evangelische Christuskirche.
Ein Besuch des kleinen Apotheken-Museums sowie des Apothekergartens mit seinen zahlreichen Duft- und Arzneipflanzen lohnt sich.

Markt Stadtlauringen

Der Marktplatz bietet ein sehenswertes Fachwerkensemble mit dem renovierten Rathaus aus dem Jahr 1563.

Die Amtskellerei, eine ehemalige Zehntscheuer, trägt das Wappen des Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg aus dem Jahr 1628 über dem Giebel des Rundbogenportals. Westlich der Zehntscheuer schließt sich der Fürstenbau an; daneben ist das ehemalige Amtshaus zu finden. Das gesamte Ensemble wurde 2006 beeindruckend renoviert.

Die katholische Kirche St. Johannes der Täufer aus der Zeit der Nachgotik wurde 1972/73 großzügig erweitert.

Die Marienkapelle aus dem 19. Jh. oberhalb der Marktgemeinde ist Station des Fränkischen Marienweges. Von hier hat man einen ausnehmend schönen Panoramablick.

Im 2018 eingeweihten Kunsthandwerkerhof finden regelmäßig Ausstellungen statt.

Sulzdorf

Die katholische Kirche St. Jakobus der Ältere mit ihrem Chorturm aus dem 15. Jh. und dem Langhaus von 1783 ist sehr sehenswert.

Theinfeld

Der Ortsteil der Gemeinde Thundorf wurd 1194 erstmals erwähnt.

1317 gehörte Theinfeld zur hennebergischen Herrschaft und wurd im Jahr 1354 an das Würzburger Hochstift übereignet. 1676 wurde der Ortsteil an die Rosenbachs verkauft.

Eine dem Heiligen Matthias gewidmete Kirche befindet sich im Dorfzentrum.

Thomashof

Ein besonders reizvolles Gebäude ist ein ehemals als Gaststätte genutztes Haus aus dem Jahr 1774, da es ein sehenswertes Fachwerkobergeschoss und ein Mansardendach vorweist. Auf der Anhöhe Haselstaude befindet sich die geographische Mitte der Gemeinde Üchtelhausen. Ein Spaziergang hierhin lohnt sich!

Thundorf i. Ufr.

Das Wahrzeichen der ländlichen Gemeinde ist das Wasserschloss mit seinen mächtigen Zwiebeltürmen, das heute traditionsreiche Geschichte mit praktischer Nutzung verbindet.

Weitere Bauzeugen aus dieser Zeit sind auch die Zehntscheune (heute Kindergarten), das Brau- und Kelterhaus und das alte Forsthaus.

Üchtelhausen

Üchtelhausen liegt in einer Senke, deren Höhendifferenzen sich vom Höllental (ca. 322 m ü. NN) bis zum sogenannten Fuchsberg (ca. 407 m ü. NN) erstrecken.

Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Üchtelhausen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

Beeindruckend ist die Kirche „St. Jakobus und St. Katharina“. Hier wurde die schwierige Kombination einer mittelalterlichen Kuratiekirche aus dem Jahre 1687 mit einem modernen Kirchenbau vorbildlich geschaffen. Die Gestaltung des Altarbereichs im Anbau wurde vom örtlichen Künstler und Bildhauer Peter Vollert vorgenommen.

Ein weiteres Schmuckstück stellt das ehemalige Rathaus aus dem Jahre 1721 dar. Den nahen Marienplatz schmückt eine Mariensäule. Darüber hinaus bietet Üchtelhausen noch ein kleines Bauernmuseum.
Unterhalb des Sportplatzes in der Waldabteilung Stengach befindet sich der ca. 2 km lange VitaParcours. Der Trimm-Dich-Pfad umfasst 20 Stationen mit bebilderten Anleitungen für die Übungen. Pflege und Erneuerung hat der Verein für Gartenbau und Landespflege übernommen.

Volkershausen

In alten Urkunden wird das Dorf Volcoltshusen, Volcoltishusyn, Voccoltishysyn genannt. Urkundlich erwähnt wurde der Ort 1198.

Waldsachsen

Die Zierde des Dorfes sind das um 1600 erbaute ehemalige Rathaus, ein Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, und die 1732 erbaute katholische Kirche mit einer spätgotischen Madonna und Pieta um 1500.

Weichtungen

Am 25. September 825 schenkte und übergab ein Orintil vom Gut Uithtungun im Grabfeldgau für sein und das Seelenheil seiner Gattin Francswinde dem Kloster Fulda ein Grundstück mit angrenzenden zwei Huben, Weideflächen und alles, was dazu gehört. Eine Sehenswürdigkeit ist die Kirche St. Josef mit ihrer wertvollen Orgel, die 1758/59 von der Orgelbaufirma Voit (Schweinfurt) erbaut wurde. In ganz Unterfranken sind nur noch zwei Orgeln dieser Firma erhalten.

Weipoltshausen

Etwas abseits des Dorfplatzes findet sich das Kleinod des Dorfes, die evangelische Kirche St. Bartholomäus. Diese Kirche gilt wegen ihrer gut erhaltenen Innenausstattung aus der Renaissance als eine der schönsten evangelischen Dorfkirchen in Mainfranken. Der Taufstein trägt die Jahreszahl 1589. Eine weitere Besonderheit ist die im Jahre 1500 gegossene Marienglocke; die 1701 erbaute Orgel ist noch heute in Betrieb.

Wettringen

Die katholische Kirche St. Nikolaus und Katharina aus dem 18. Jh. mit ihrem spätgotischen Turm, deren Innenraum in den Jahren 2001 bis 2003 renoviert wurde, lädt zur Besinnung ein.

Wetzhausen

Aus dem 14. Jh. stammt das in Familienbesitz derer von Truchseß von Wetzhausen stehende vierflüglige Wasserschloss, das im Bauernkrieg 1525 zerstört und danach mehrfach umgebaut wurde. Auch die protestantische Kirche von 1707 mit den Grabsteinen der Truchsesse von Wetzhausen stellt eine Besonderheit in der Ortschaft dar.

Zell

Ein besonderes Schmuckstück in der evangelischen Kirchengeschichte Bayerns stellt das Zeller Ensemble aus Kirche und Pfarrhaus dar. Das alte Pfarrhaus in der Friedhofstraße, welches im Jahre 1604 erbaut wurde, zählt zu den ältesten evangelischen Pfarrhäusern in Bayern.

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