Ritterweg

Länge: 10 km

Start: Ritterkeller in Thundorf


Strecke:
Die Hälfte des Weges verläuft auf asphaltierten Wegen. Die restlichen Wegstücke sind naturnahe Wald- und Wiesenwege. Teilabschnitte des Weges sind für Radfahrer, Kinder- und Jugendgruppen sowie Senioren problemlos begeh- und befahrbar. Rucksackverpflegung empfohlen!

Besonderheiten des Weges:
Der Weg beginnt am Ritterkeller Thundorf, der bis heute die Geschichte der ehem. Ritterschule bezeugt (erbaut 1528), in der junge Edelleute von fern und nah in Religion und „schönen Künsten“ unterrichtet wurden.

Sehenswert ist ein Grabmal der 1677 verstorbenen Frau von Schaumberg am Friedhof Theinfeld. In Thundorf lohnt ein Abstecher zum Friedhof. Hier stehen 700 – 1000 Jahre alte Lindenbäume. Zudem hat man hier einen Blick auf den Burgberg, wo einst eine Höhenburg stand, die noch um 1100 von den „Herren von Thundorf“ bewohnt war und in den Kriegswirren zerstört wurde. Rund um das Kirchplatzensemble im Ortskern Thundorfs befinden sich sehenswerte historische Bauten, wie der ehem. Schüttbau, das Forsthaus und das Brau- & Kelterhaus.

Das prachtvolle Wasserschloß mit Zwiebeltürmen und Schloßpark wurde um 1480 von den „Herren von Schaumberg“ erbaut. Es heißt, dazu wurden die Steine der ehem. Höhenburg verwendet. Heute wird das Wasserschloß als Kirche genutzt. Ein Blick in die Taufkapelle lohnt sich. Hier wurde der Kreuzweg in einer speziellen Betonmaltechnik dargestellt.

Neben den historischen Aspekten entlang des Weges läuft die Strecke auch an reizvollen Landschaftsmerkmalen wie der Quelle des Ransbach, einem Landschaftssee und am Randbereich des Dürrnbergs (Ausläufer der Haßberge) vorbei.

Karte:

Einkehrmöglichkeiten:
Rucksackverpflegung zu empfehlen